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am 28. März

3.Piste: Trotz positivem Bescheid ein sinnloses Projekt

Brigitte Krenn - Die GRÜNEN kämpfen für Anrainerinteressen

Der nunmehr "umgedrehte" Bescheid des Bundesverwaltungsgerichts ist zwar enttäuschend, aber unser Eintreten für die Interessen der Bevölkerung rund um den Flughafen geht weiter", kündigt die GRÜNE Vize-Bürgermeisterin Brigitte Krenn an. Sie ist auch Obfrau der Bürgerinitiative "Plattform gegen die 3.Piste".

Vor einem Jahr noch gab es vom Bundesverwaltungsgericht einen negativen Bescheid - mit der Begründung: Widerspruch zu den verfassungsrechtlich normierten Klimazielen Österreichs. Die GRÜNEN stellen die Frage, was sich an diesen Klimazielen (die ja dem Schutz der Bevölkerung dienen) seitdem geändert hat?

Auch abseits der ökologischen Bedenken (Lärm, Abgase, Verkehrsaufkommen) machen auch strenge Auflagen aus der 3.Piste kein sinnvolles Projekt:

Die Flugbewegungen am Flughafen Wien-Schwechat sind in den vergangenen 10 Jahren rückläufig. Die Kapazitätsgrenze für das derzeitige 2-Pisten-System sind bei weitem nicht ausgeschöpft. Eine 3. Piste zu bauen wäre eine enorme Investition, die sich natürlich für den Flughafenbetreiber rechnen muss. D.h. Ziel ist dann, möglichst viele Flugbewegungen nach Schwechat zu bekommen - zum Schaden der Anrainer. Damit würden neben dem Flächenverbrauch und den CO2-Emissionen auch der Lärm und die Abgasbelastung in der Region steigen“, kritisiert Krenn. „Nicht nur aus der Luft käme da einiges auf uns zu: Der Kfz- und Lkw-Zubringerverkehr zum Flughafen erzeugt heute schon enorme Belastungen im Umland des Airports!“

„Wir werden den ergangenen Bescheid natürlich genauestens prüfen. Natürlich behalten wir uns einen Einspruch dagegen vor. Ein Mehr an Belastungen ist der Region und ihren Menschen nicht zumutbar“, meint Krenn abschließend.