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am 18. Juni

EVN-Biomasse-Heizwerk erzürnt Stadtregierung

Peter Pinka - Rot-Grün über Vorgangsweise der EVN empört

Zur Versorgung des neuen Stadtteils, der auf den Brauerei-Gründen entsteht, plant die EVN die Errichtung eines Biomasse-Heizwerks. Seit Bekanntwerden dieses Vorhabens wurde seitens der Stadtgemeinde vehement auf einen Standort außerhalb des unmittelbaren Wohngebietes (im Bereich der ehemaligen sogenannten "Starkl-Gründe) gedrängt. Noch im Mai erklärte die EVN , dass solche Alternativen geprüft werden.

Nun ist anscheinend (ohne Information an die Stadtgemeinde) eine EVN-interne Vorentscheidung gefallen. Das Heizwerk soll unmittelbar angrenzend an das Wohngebiet Reitbahngasse errichtet werden. 


Die rot-grüne Stadtregierung zeigt sich über die Vorgangsweise der EVN empört. 


Sowohl VertreterInnen des  ​GRÜNEN ​als auch des SPÖ-Klubs sind fassungslos, dass die EVN hinter dem Rücken der Stadtregierung an diesem Standort ein Biomasse-Heizwerk errichten will und stellen klar, dass seitens der rot-grünen Stadtregierung alle rechtlichen Möglichkeiten ausgeschöpft werden, um diesen Standort zu verhindern. Die Lebensqualität der Schwechaterinnen darf unter keinen Umständen geschmälert werden. Dagegen werden wir uns vehement wehren!

 
Der Klubobmann der GRÜNEN, GR Peter Pinka: "Natürlich begrüßen die Grünen Schwechat grundsätzlich die Idee, ein Biomasse-Heizwerk in Schwechat zu errichten. Doch wir sprechen uns gegen einen Standort aus, der unmittelbar an das bestehende Siedlungsgebiet angrenzt! Wir fordern die EVN auf, nochmals die zugesagten Alternativstandorte zu überprüfen! Wir sehen es jedenfalls als unsere Aufgabe, die Interessen der Schwechaterinnen und Schwechater bestmöglich zu wahren. Wir arbeiten für Schwechat und seine Menschen.“