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am 16. Februar

SCHWECHAT ist glyphosat-frei!

Brigitte Krenn - In Schwechat gibt es die GRÜNE Alternative für Gesundheit und Lebensqualität.

Im Gemeinderat vom 15. Februar 2018 wurde auf Antrag der GRÜNEN Vize-Bürgermeisterin Brigitte Krenn beschlossen, dass Mitarbeiter (oder von der Gemeinde beauftragte Firmen) kein Glyphosat mehr anwenden dürfen. Das Unkrautvernichtungsmittel steht im Verdacht, krebserregend zu sein und wirkt sich schädlich auf Mensch, Tier und Pflanzenvielfalt aus.

„Es war höchste Zeit, dass auch die Stadtgemeinde Schwechat erklärt, dieses Totalherbizid nicht mehr einzusetzen“, spricht sich die GRÜNE Vize-Bürgermeisterin Brigitte Krenn für Natur und Gesundheit aus. „Bei der Stadtgärtnerei ist natürlicher Umgang mit den Grünflächen und -räumen der Stadt hoch im Kurs. Da war es nur ein selbstverständlicher Schritt, auf dieses Gift total zu verzichten.“

In Zukunft wird – vor allem bei Baumscheiben oder Kieswegen – auf natürliche Alternativen und mechanische Bearbeitung gesetzt. Das bedeutet aber auch, dass vielleicht da und dort einmal ein „Unkraut“ stehen bleibt. „Ich hoffe auf die Akzeptanz der SchwechaterInnen, dass ihnen die Giftfreiheit mehr wert ist als ausgeräumte Baumscheiben“, vertritt Krenn den Anspruch nach einem natürlicheren Umgang bei der Grünraumpflege.

„Damit hat die Stadtgemeinde Schwechat einen wichtigen und beispielgebenden Schritt für unsere Umwelt getan. Noch wichtiger ist, dass im landwirtschaftlichen Bereich auf Glyphosat verzichtet wird, um unsere Nahrung gesund zu erhalten“, ist Krenn überzeugt. Jeder Gartenbesitzer kann ebenfalls auf dieses Umweltgift verzichten.

GRÜNE Initiativen für ein Verbot von Glyphosat gehen weiter!

Der GRÜNE Einsatz für gesunde Ernährung und Landwirtschaft geht aber weiter: Sowohl auf Landes- als auch auf EU-Ebene gibt es GRÜNE Initiativen für das Verbot von Glyphosat. Auf EU-Ebene wurde auf GRÜNE Initiative hin ein Sonderausschuss eingerichtet, der die Sonderzulassung von Glyphosat unabhängig von Agrarkonzernen prüfen wird.