Navigation:
am 18. September

Park&Ride mit Augenmaß

Brigitte Krenn - Gespräche mit Land NÖ und ÖBB sind im Laufen

"Park&Ride-Anlagen sind eine notwendige Maßnahme der Verkehrspolitik. Allerdings kommt es auf das "gewusst wie" und vor allem auf das "gewusst wo" an", bezieht sich Schwechats GRÜNE Vize-Bürgermeisterin Brigitte Krenn auf die aktuelle Diskussion. Sie ergänzt, dass Gespräche über den Ausbau des Park&Ride-Platzes beim Bahnhof Schwechat mit dem Land NÖ und der ÖBB bereits stattgefunden haben.

„Den GRÜNEN Schwechat ist es wichtig, nicht noch mehr Pendler-Verkehr ins Zentrum von Schwechat zu bringen. Park&Ride-Anlagen gehören an den Stadtrand mit direkter Anbindung an übergeordnete Verkehrsknoten, wie es z.B. bei der S7-Station Mannswörth möglich wäre. Idealerweise sollten aber PendlerInnen schon von zu Hause aus mit Öffentlichen Verkehrsmitteln wegfahren“, legt Krenn die Ziele fest.

Krenn weiter: „Hier muss im Umland von Schwechat sicherlich der öffentliche Verkehr attraktiver und kundenorientierter werden, um BürgerInnen den Umstieg auf „Öffis“ schmackhaft zu machen. Eine reine Vermehrung von PKW-Stellplätzen an den derzeitigen Park&Ride-Anlagen sehen wir GRÜNE keinesfalls positiv. Da gehören mehrere Faktoren bedacht und endlich umgesetzt!“

Weiters fordern die GRÜNEN auch, dass die unerträgliche Situation bei der Schnellbahn-Station Kaiserebersdorf – übrigens auf Wiener Stadtgebiet! – endlich bereinigt gehört. Hier werden die PKW-Stellplätze von Flughafen-Kunden und Wochenpendlern verstellt, statt dass diese von Pendlern täglich genutzt werden können.

"Wir haben den Bezirksvorsteher von Simmering aufgefordert, den Park&Ride-Platz endlich zu bewirtschaften, so wie es in Schwechat der Fall ist. Mittels einer 24-Stunden-Parkuhr oder einem gleichwertigen System. Ebenfalls sollten die Radabstellanlagen dort größer werden, und gegebenenfalls mit Fahrradgaragen gesichert werden", stellt VBGM Krenn abschließend fest.