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am 31. Juli

Taktverdichtung auf der Schnellbahn S7 gefährdet

Brigitte Krenn - Öffentlichem Personennahverkehr muss der Vorzug gegeben werden

Wie aus Bahnkreisen bekannt wurde, ist die geplante Verstärkung der Flughafenschnellbahn mit vier Zügen pro Stunde gefährdet: Landesrat Wilfing (NÖ) und Vizebürgermeisterin Brauner (Wien) haben ja noch im Dezember 2016 kundgetan, dass mit 3. Quartal 2017 zwischen Wien und Flughafen vier Schnellbahnzüge pro Stunde und pro Richtung verkehren werden. „Damit wäre die langjährige Forderung der GRÜNEN endlich umgesetzt“, zeigte sich die GRÜNE Vizebürgermeisterin von Schwechat, Brigitte Krenn, damals sehr hoffnungsvoll.
 
Jetzt sieht die Lage anders aus: Allein schon der City-Airport-Train (CAT) verhindert eine vernünftige Taktung der Schnellbahnzüge. „Damit liegt sich die ÖBB selbst im Weg, ist sie doch Miteigentümerin des CAT. Der zweite CAT-Eigentümer, die FWAG, hat gegen die Verbesserung bei der Flughafenschnellbahn, Einspruch erhoben. Gefürchtet werden Umsatzeinbußen beim CAT“, ist Krenn über die Haltung des Flughafens erbost.
Die zweite Gefahr droht von der Westbahn: Diese will ab Fahrplanwechsel den Hauptbahnhof Wien ansteuern und dann auf der Schnellbahnstammstrecke weiter bis zum Praterstern fahren.
 
Wir werden das nicht hinnehmen!
„Es ist der Wille der politischen Entscheidungsträger, endlich Verbesserungen bei der Flughafenschnellbahn S7 zu erreichen. Dem Öffentlichen Personennahverkehr muss für die Region, für die täglichen Wien- und FlughafenpendlerInnen endlich der Vorzug gegeben werden!“ fordert Krenn ein.
„Die Region rund um den Flughafen leidet unter dem starken Autoverkehrsaufkommen, aber viele, die als Alternative den Öffentlichen Verkehr probieren, geben resigniert auf: Überfüllte Züge mit Großteil schlechtem Wagenmaterial sind kein attraktives Angebot!“ meint Krenn abschließend.​