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am 23. März

Verkehr vor der Volksschule Rannersdorf

Brigitte Krenn, Simon Jahn - Appell an Eltern um mehr "Disziplin"!

Der Autoverkehr vor der Volksschule Rannersdorf war Thema bei der letzten Gemeinderatssitzung: Die ÖVP beantragte mittels Dringlichkeitsantrag zusätzliche Parkplätze vor der Volksschule zu errichten und den Schwerverkehr der Firma Rohr-Mertl zu unterbinden.

Die GRÜNE Vize-Bürgermeisterin Brigitte Krenn: "In ganz Österreich wird versucht, die "Eltern-Taxis" vor den Schulen zu verdrängen, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Aus diesem Grund wurden auf Initiative der GRÜNEN Kiss+Go-Zonen im Nahbereich der Schulen eingerichtet.  Eltern, die ihre Kinder bis zur Schule begleiten wollen, können das Auto auch in einiger Entfernung zur Schule abstellen und ihr Kind auf den letzten Metern zu Fuß begleiten. Wir wollen auf keinen Fall zusätzlichen Verkehr vor die Schulen bringen!"

Zum Schwerverkehr vor der Schule meint der GRÜNE Stadtrat Simon Jahn: „Wir haben schon voriges Jahr eine Erhebung gemacht und Gespräche mit den Beteiligten geführt. Die Kosten für eine Zufahrt zur Firma Rohr-Mertl von der Rückseite des Firmengeländes liegen bei etwa 1 Million Euro. Gespräche darüber laufen seit Mitte des vergangenen Jahres. In Anbetracht der Tatsache, dass die neue Volksschule am Frauenfeld in etwa 2 Jahren fertig sein wird, wird sich ein Teilaspekt der Problematik dann entschärfen. Es geht um eine gesamtheitliche Betrachtungsweise. Unser oberstes Ziel ist es, eine nachhaltige Lösung zu finden.

Im Dringlichkeitsantrag selbst sehen die GRÜNEN einen Versuch der ÖVP, politisches Kleingeld aus einem sensiblen und wichtigen Thema zu schlagen. Das ist ein Verhalten, das bei der Schwechater ÖVP in letzter Zeit verstärkt zu beobachten ist.